Ausstellungen
Karl Schmidt-Rottluff im Netzwerk der Moderne Sammlungspräsentation
Dauerausstellung Kunstsammlungen am Theaterplatz, Chemnitz-
Die Ausstellung stellt das Leben und Werk von Karl Schmidt-Rottluff im Netzwerk der Moderne vor. Von frühen Arbeiten bis zu den Meisterwerken seines Schaffens präsentiert die Ausstellung Werke und Dauerleihgaben aus dem umfangreichen Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz. Von besonderer Bedeutung ist dabei das Gemälde Du und ich von Karl Schmidt-Rottluff, dass das Museum 2025 als Schenkung vom Würzburger Unternehmer Hermann Gerlinger erhalten hat. Zu sehen ist auch die Holzskulptur Stehende (1920) von Erich Heckel, die 2023 für die Kunstsammlungen Chemnitz erworben werden konnte. Beim Besuch seiner Mutter malt Ernst Ludwig Kirchner 1926 die pulsierende Großstadt Chemnitz. In der Ausstellung treffen seine gemalten Fabriken auf menschenleere Gemälde von Karl Schmidt-Rottluff. Die Stille der Natur inspiriert Schmidt-Rottluff zu Landschaftsbildern, die Ausdruck einer tiefen Empfindung werden.
Karl Schmidt-Rottluff wurde 1905 Gründungsmitglied der Künstlergruppe Brücke und zählt zu dem bedeutendsten deutschen Künstler:innen des 20. Jahrhunderts. Geboren und aufgewachsen in Rottluff, können dort heute das Kulturdenkmal Wohnmühle (geleitet vom Förderverein Karl Schmidt-Rottluff Chemnitz e. V.) und das Karl Schmidt-Rottluff Haus der Kunstsammlungen Chemnitz besichtigt werden. In Chemnitz besuchte der Künstler das Gymnasium und lernte Erich Heckel kennen. Wie der Chemnitzer Ernst Ludwig Kirchner begann er später in Dresden ein Architekturstudium. Gemeinsam mit den anderen Gründungsmitgliedern suchte Schmidt-Rottluff nach neuen malerischen Ausdrucksformen mit dem Ziel, eine Brücke zu einer modernen Kunst zu schlagen. Der Maler und Grafiker, der ab 1911 mit wenigen Unterbrechungen in Berlin lebte, verbrachte die Sommermonate immer wieder an der Nord- oder Ostsee.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke aus dem Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz von Peter August Böckstiegel, Kees van Dongen, Erich Heckel, Ferdinand Hodler, Ida Kerkovius, Hanna Klose-Greger, Oskar Kokoschka, Paula Lauenstein, August Macke, Martha Schrag und anderen gezeigt. Damit treffen sich Werke des Impressionismus mit denen des Expressionismus im Netzwerk der Moderne.
quelle: kunstsammlungen-chemnitz.de
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Di–So, Feiertag 11–18 Uhr
24./25./31.12. geschlossen
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Eintritt 10 Euro, ermäßigt 6,50 Euro
Preise Sonderausstellungen abweichend: siehe Veranstalterseite
Der Eintritt ins Museum ist immer kostenfrei für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sowie für Schüler:innen, Besuchende an ihrem Geburtstag, Studierende der TU Chemnitz, Chemnitzpass-Inhaber:innen, Begleitpersonen für Kindergarten- und Schulgruppen (eine Begleitperson je 5 Kinder/Jugendliche), Begleitpersonen von gebuchten Führungen und Betreuer:innen von Schwerbehinderten.