Bühne
Der Kontrabass Hagen Möckel spielt Patrick Süskind
Do | Henry van de Velde Museum (Villa Esche)-
THEATER IM SALON
Patrick Süskind zeichnet in diesem Bühnenstück kurzweilig und einfühlsam das humoristische Porträt eines Außenseiters. Ein Meisterwerk voller Emotionen, Musikalität und Esprit. Süskind hat seinen „Kontrabass” eine Komödie genannt. Wie bei allen guten Komödien ist es noch ein bisschen mehr: in diesem Fall ein Blick in die Abgründe deutscher Seele … „Können Sie mir sagen, wieso ein Mann Mitte Dreißig, nämlich ich, mit einem Instrument zusammenlebt, das ihn permanent nur behindert?! Menschlich, gesellschaftlich, verkehrstechnisch, sexuell und musikalisch nur behindert?!” Der Kontrabass war lange Zeit das meistgespielte Stück an deutschen Bühnen. Es ist der tragisch-komische Monolog eines Musikers. Eine ebenso tiefsinnige wie humorige Betrachtung, bei der Süskind sein ganzes Können zeigt – genauso wie der Schauspieler Hagen Möckel, der in diesem Jahr sein 40jähriges Bühnenjubiläum feiert. Wir gratulieren! Schon viele Male begeisterte er in der Villa Esche mit seinem brillanten Ein-Mann-Theaterstück-Können, einer der größten künstlerischen Herausforderungen des Schauspielmetiers.
Es spielt: Hagen MöckelQuelle: Chemnitzer Veranstaltungszentren