Zwei choreografische Handschriften, vereint an einem Abend – das verspricht nicht nur eine große Spannweite an Emotionen, sondern auch unterschiedliche Facetten europäischer Tanzkunst. Während beide Choreografen mit dem reichen Repertoire zeitgenössischer und klassischer Elemente spielen, entstehen dabei ganz eigene Erlebniswelten. So wird es einerseits ein Wiedersehen mit dem renommierten polnischen Choreografen Robert Bondara geben: Langjährige Fans des Ballett Chemnitz erinnern sich vielleicht noch an seine Winterreise in der Spielzeit 2019/2020 oder an Strawinskys Le Sacre du Printemps als Teil des Tanzabends Frühlingsrausch zwei Jahre später. Nun also – aller guten Dinge sind drei – wird der weltweit angesehene Choreograf, Regisseur und Dozent erneut nach Chemnitz kommen und einmal mehr die Kraft des Tanzes in ihrer ganzen Bandbreite feiner Empfindungen feiern. Den zweiten Teil des Ballettabends gestaltet der Österreicher Lukas Zuschlag, künstlerischer Direktor des SNG Opera in Balet am Slowenischen Nationaltheater Ljubljana. Der vielfach ausgezeichnete Tänzer und gefragte Choreograf arbeitet damit erstmals in Chemnitz und zugleich erstmals in Deutschland. Seine Choreografie nimmt das Publikum mit auf eine ebenso moderne wie spannende Reise in die Tiefen der Seele und in das vielschichtige Spiel der Gefühle. Die bewegenden Momente zwischen Gut und Böse, Freud und Leid sowie Gewinn und Verlust werden in diesem Ballettabend zu einer berührenden Auseinandersetzung mit den großen Themen des Lebens. Dabei greifen die beiden Choreografen auf unterschiedliche künstlerische Hintergründe zurück und verarbeiten diese in vielfältigen Kreationen voller Energie und Ausdruckskraft.
Quelle: Die Theater Chemnitz