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„Wäre die Sprache nicht unstreitig das Höchste, was wir haben, so würde ich Musik noch höher als Sprache und als ganz zuoberst setzen“, so schrieb Goethe über Literatur und Musik. Reiner Ginzel und Nikolaus Branny widmen sich an diesem unterhaltsamen Nachmittag beiden Künsten gleichermaßen und ergänzen sich dabei vortrefflich. Im Programm stehen sich so unterschiedliche Dichter wie Herder, Heine, Brentano, Hesse, Kalèko - und Komponisten der Romantik wie Chopin, Schumann, Saint-Saëns, Fauré und Rachmaninow gegenüber.
Reiner Ginzel war am Anfang seiner Kariere einige Jahre Solo-Cellist der Dresdner Philharmonie, bevor er nach einigen Jahren in der gleichen Position am Sinfonieorchester des SWF in Baden-Baden als Professor nach München berufen wurde.
Nikolaus Branny, Student von Prof. Arkadi Zenzipér, errang u. a. den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb Clavicologne und war Stipendiat der Ponto- Stiftung sowie Sonderpreisträger der Deutschen Stiftung Musikleben.Quelle: Villa TeresaQuelle: Kulturkalender Dresden