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Stell dir vor, in unserem Land bricht plötzlich ein Krieg aus. Nicht irgendwo weit weg, zu verfolgen nur im Fernsehen, sondern hier, direkt vor unserer Haustür. Plötzlich geht es nur noch darum, den nächsten Tag zu überstehen. Kälte, Hunger und Angst bestimmen den Alltag.
Die Oper »Krieg. Stell dir vor, er wäre hier« erzählt von einer deutschen Familie, für die eine gesicherte Zukunft keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Sie kann nur überleben, wenn sie ihre Flucht organisiert. Ein Unterfangen, das nur jenen offensteht, die über privilegierte Verbindungen verfügen. Der Familie gelingt die Flucht nach Ägypten. Dort fühlt sie sich zwar sicherer als im Krieg, doch willkommen sind die Schutzsuchenden aus dem Norden mit ihren für dieses Land nutzlosen Fähigkeiten und westlichen Sitten nicht. Das Leben im Zeltlager ist zwar erträglicher als zu Hause, aber bis die Familie befristetes Asyl erhält bestimmen Bitterkeit, Enge und Konflikte zwei Jahre lang ihren Alltag. Als der Krieg nach entbehrungsreichen Jahren in der Fremde endlich endet und eine Rückkehr nach Deutschland möglich ist, sind die Kinder bereits erwachsen. Und zerrissen zwischen zwei Kulturen. Was bedeutet für sie nun Heimat?
Quelle: Oper Leipzig und Musikalische Kömödie
Termine
- 10.06.2027 11:00 Opernhaus Leipzig
- 22.06.2027 11:00 Opernhaus Leipzig
- 29.06.2027 11:00 Opernhaus Leipzig
- 30.06.2027 19:30 Opernhaus Leipzig
- 01.07.2027 19:30 Opernhaus Leipzig
- 02.07.2027 19:30 Opernhaus Leipzig