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Die Beziehung zwischen Goethe und Charlotte von Stein gilt als eine der bekanntesten Liebesgeschichten der deutschen Literatur. Der Literaturhistoriker Lucjan Puchalski widerspricht der gängigen Deutung, wonach die verheiratete Hofdame den jungen Dichter formte. In seiner Lesung zeigt er anhand der Briefe, dass Goethe die Korrespondenz bewusst zur Selbstinszenierung nutzte. So entstand eine Bühne, auf der Goethe zugleich Regisseur, Szenograph und Souffleur war.
quelle: GRASSI Museum