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Spuren queerer Geschichte finden sich nicht nur in Archiven und Museen, sondern auch in privaten Schubladen, Schränken, auf Dachböden und in persönlichen Erinnerungen. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Materialien lesbisch-schwuler, bisexueller, trans*, inter* und nichtbinärer Geschichte ins Gespräch zu bringen.
Ausgangspunkt sind die Bestände des Lila Archivs zur queeren Bewegung in der DDR und zur Frauengeschichte, darunter Materialien aus dem Ost-Berliner Sonntags-Club. Barbara Schnalzger und Sonja Lindhauer von MONAliesA – Feministische Bibliothek und Archiv geben Einblicke in die vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv geförderte Erschließung und stellen dabei Verbindungen zu lokalen Initiativen wie RosaLinde Leipzig und Gerede e.V. aus Dresden her.
Im Gespräch mit den Gästen treffen unterschiedliche Perspektiven aus Forschung, Archivarbeit, Community und persönlichen Lebensgeschichten aufeinander. Diskutiert wird, welche Bedeutung Materialien wie Briefe, Flyer, Plakate und persönliche Berichte für das Erinnern queerer Geschichte haben und wie sie gesammelt und gefunden werden können.
Insbesondere Zeitzeug*innen sind eingeladen, eigene Erinnerungsstücke, Dokumente oder Geschichten mitzubringen. Wer möchte, kann sich in die Diskussion einbringen und so zur gemeinsamen Spurensuche beitragen.
Zu Gast sind die Leipziger Kulturwissenschaftlerin und Historikerin Maria Bühner, die Historikerin und Bildungsreferentin von Gerede e.V. Anina Falasca sowie Andrea Siegert, Mitautorin und Mitherausgeberin des Buches Dresden queer durch das Jahrhundert.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen MONAliesA – Feministische Bibliothek und Archiv und dem Stadtgeschichtliches Museum Leipzig und wird gefördert vom Digitales Deutsches Frauenarchiv (@ddfarchiv).
Ort: Grüner Salon, Altes Rathaus, 2. OG
Eintritt frei
quelle: stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de