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Der Meister der bildenden Kunst Prof. Sighard Gille, geboren 1941 in Eilenburg, Schüler seiner verehrten Lehrer Prof. Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer, nach der Wende selbst inspirierender Lehrer und Dekan der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), wird ab 11.4.26 bis 14.6.26 von unserem Kunstverein in unserer Elbland Kunsthalle in Riesa anlässlich seines 85. Geburtstag mit einer Jubiläumsausstellung geehrt.
Vielen ist Sighard Gille als Maler des weltgrößten Deckengemäldes im Leipziger Gewandhaus gut bekannt, welches 1981 eingeweiht wurde. Gille bezog sich dabei auf Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ und er setzte dessen Konzert malerisch um in das „Lied vom Leben“, beginnend bei den Mächten der Finsternis und stufenweise gekrönt von Bacchus und einem Liebespaar..
In der 2025 von uns eingeweihten Kunsthalle im denkmalgeschützten und von unserem jungen Kunstverein seit 2024 sanierten Heizhaus der ehemaligen Muskatorwerke in Riesa zeigen wir nun zahlreiche Werke – ZeitBilder – aus seinem umfangreichen Wirken über die Jahrzehnte.
Neben berühmten Leihgaben, wie dem Bild „Brigade Heinrich Rau“, 1972 auf der 7. Dresdner Kunstausstellung gezeigt und diskutiert, stellen wir Plastiken und noch nie gezeigte neue Gemälde aus dem Atelier des unermüdlich schaffenden Malers vor!
Ihm zur Seite stellen wir in unserer Frühjahrsausstellung den einfühlsamen Fotografen Gerhard Weber, geboren 1940 in Berlin. Er schloss sein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig als Diplom-Fotograf ab, lebt und arbeitet in Grimma.
Der Fokus dieser parallel gezeigten Foto-Ausstellung liegt auf den ungemein warmherzigen und sehr persönlichen Fotografien von Menschen und Begebenheiten im Leipziger Land – sie sind wie bei Sighard Gille ein Spiegel der Gesellschaft im Wandel – und ebenfalls im wechselvollen Laufe der Jahrzehnte entstanden.
Der u.a. 1994 von der Konrad-Adenauer Stiftung u. 2004 mit dem Hauptpreis der 6. Porträt-Fotoschau Deutschlands ausgezeichnete Gerhard Weber arbeitete viele Jahre als Fotograf, u.a. für die LVZ in Leipzig und er arbeitet bis heute fotografisch aktiv, bevorzugt auf Expeditionen ins Leipziger Land. Er gründete und leitete künstlerisch den Fotoverein Grimma.
Gerhard Weber`s kraftvolle Fotografien sind geprägt von tiefer Menschlichkeit, Einfühlungsvermögen, augenzwinkerndem Verständnis für die beobachteten Lebens-Situationen und von großem Gespür für die Würde der von ihm porträtierten Menschen, ihrer dokumentierten Geschichten und Lebensbedingungen im überraschend konstanten ländlichen Raum.
elbland kunsthalle riesa
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Donnerstag: 16–18 Uhr
Freitag & Samstag: 15–18 Uhr
Sonntag & Feiertage: 14–17 Uhr