Auf einem alten Dachboden, inmitten von Spielzeug, Büchern, Unter-lagen und all so anderen Menschendingen, hockt eine kleine Maus nachts am Fenster und schaut in die Sterne. Nennen wir sie Armstrong (ganz genau, wie der Astronaut, aber der kommt erst später ins Spiel!). Die kleine Maus liebt es, immer wieder neue Entdeckungen zu machen. Was sie herausfindet, notiert sie fleißig und teilt ihr Wissen mit den anderen Mäusen. Besonders angetan hat es ihr der Mond. Aber ist der nun ein Käserad oder eine graue, löchrige Kugel aus Stein?! Über solche Fragen könnten Sie und die anderen Mäuse bis in die Nacht streiten und diskutieren. Bis Armstrong beschließt, die Antwort kurzerhand selbst herauszufinden. Sein Weg führt uns vorbei an den ersten Erfindungen für Flugkörper im Smithsonian bis tief hinein in die versteckten Gänge des Mäusemuseums. Und eins könnt ihr glauben, die Geschichte der Mäuseflugfahrt ist schon sehr viel älter als die der Menschen! Fleißig studiert Armstrong Astronomie, Mathe und Physik und wälzt die Bücher in den alten Bibliotheken, tüftelt am Raumanzug und dem Antrieb für den Flug, stibitzt, was sich auf den Straßen findet und lässt sich auch von Misserfolgen nicht unterkriegen. Sein Ziel: der Mond. Doch mit der Zeit werden die Menschen auf die kleine Maus aufmerksam. Wer es wohl als erstes auf den Mond schafft? Torben Kuhlmann studierte Illustration und Kommunikationsdesign. Der erste Mäuseband zu Charles Lindbergh kam 2014 heraus, 2016 folgte Armstrong. In seinen Mäusegeschichten erzählt er in einer sehr zugänglichen und begeisternden Art von den technischen Entwicklungen der Menschheit, spielt mit den MINT-Themen, blickt mit uns in die Sterne und garniert alles mit viel augenzwinkerndem Witz und einer ordentlichen Portion Science-Fiction, Abenteuergeist und Fantasie.
Quelle: Die Theater Chemnitz