Eines Tages wirst du alles verstehen, schöne Prinzessin, dann wirst du wissen, wer und wie ich wirklich bin. (Feuervogel) Rubelwitsch ist ein schurkiger Kanzler im Reich der Zarin. Ihm ist alles recht, um an die Macht zu kommen. Mit Hilfe des Hexenmeisters Mokabul stiehlt er die drei goldenen Äpfel, die Glück und Segen für das Königreich versprechen. Doch das ist längst noch nicht alles, obendrein will er Iwana, die Zarentochter, heiraten. Das würde seine Macht vollkommen machen. Doch da hat er die Rechnung ohne die Prinzessin gemacht. Sie durchschaut seine Pläne, nur die Zarin glaubt ihrer Tochter nicht und so muss sich Iwana allein auf den Weg machen, um die Machenschaften aufzuklären. Aber im dunklen Wald, so ganz allein, bekommt sie Angst und verliert den Mut. Da erinnert sie sich an die Feder des Feuervogels, die sie bei sich hat. Der wundersame Vogel hat ihr nämlich versprochen, sofort zu Hilfe zu kommen, wenn sie die Feder an ihrer Nase reibt. Und tatsächlich, es funktioniert: Der Feuervogel erscheint. Dieser hat es allerdings auch nicht leicht, denn eigentlich ist er ein Menschenkind namens Vassily. Doch er wurde von seinem Vater, dem Hexenmeister Mokabul, in einen Feuervogel verwandelt. Was Eltern so alles anstellen! Aber fortan sind Iwana und Vassily ein Team und mit viel Mut und Einfallsreichtum rücken sie dem Bösen auf die Pelle – denn gemeinsam kann man viel erreichen. Philipp Engelmanns Märchen Der Feuervogel basiert auf der Tradition russischer Volksmärchen. Fantasie, Zauberei und szenischer Witz machen seine Bearbeitung zu einer spannenden Abenteuerreise.
Quelle: Die Theater Chemnitz