1865 schrieb Jules Verne eine seiner berühmten Abenteuergeschichten: Drei Männer (und ein Hund) fliegen in einer Kanonenkugel zum Mond. 2026 flogen drei Astronaut:innen um den Mond und entfernten sich weiter als je ein Mensch zuvor von unserem Heimatplaneten. Die damalige Fiktion und die heutige Realität sind durchwoben von den gleichen Fragen: Was ist unser Platz im Kosmos? Was verbindet uns mit der Erde? Wer sind wir fernab von Grenzkonflikten und Ressourcenstreit? Warum zieht es uns hinaus in den Kosmos? In einer Mischung aus Satire und Sound, Philosophie und Bildgewalt verwebt die diesjährige Studioinszenierung Jules Vernes Weltraumabenteuer mit Gedanken zum Kosmos und persönlichen Standpunkten der Studierenden, um den großen Fragen des Lebens nachzugehen.
Quelle: Die Theater Chemnitz