Anthropologin Alma befasst sich mit den Anfängen menschlicher Geistesgeschichte: An der Uni forscht sie zu Metaphern in der sumerischen Keilschrift. Um Förderung für ihre Forschung zu erhalten, nimmt sie an einem besonderen Testprogramm teil: Drei Wochen lang soll sie mit einem menschlichen Roboter, Tom, zusammenleben und ihn auf seine Beziehungs- und Alltagstauglichkeit testen. Der Roboter ist nach ihren Vorlieben programmiert: Tom ist der Partner, mit dem Alma die größten Chancen hat, glücklich zu werden. Doch am perfekten Partner ist Alma gar nicht interessiert. Und an intimer Annäherung schon gar nicht. Toms romantische Avancen verfangen bei ihr nicht – zunächst. Denn Toms Algorithmus lernt Alma immer besser kennen und die beiden kommen sich näher. Was bedeutet es zu lieben? Was macht Verbundenheit und Nähe aus? In Zeiten von Technologie mit immer menschlicherem Antlitz stellt Ich bin dein Mensch heiter-philosophisch die Frage nach dem Wesen unserer Existenz.
Quelle: Die Theater Chemnitz