Musik
Im Klang #2 Nah dran und mitten in der Robert-Schumann-Philharmonie
Fr | Carlowitz Congresscenter Chemnitz-
Nah dran und mitten in der Robert-Schumann-Philharmonie sitzend, sind in dieser Ausgabe zwei Sinfonien zu erleben. Am Beginn steht Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 40. Für die einen ist sie einfach die „Große g-Moll“, für Robert Schumann war sie die Sinfonie mit „griechisch schwebender Grazie“. Dieses sehr romantisch geprägte Bild wurde im Laufe der Jahrzehnte in Frage gestellt: Man höre doch eher Mozarts schwierige Lebensumstände aus der traurigen Grundstimmung heraus. Als „Hommage à Mozart“ wollte Franz Schubert seine fünfte Sinfonie verstanden wissen. Er schrieb sie im Alter von 19 Jahren. Schuberts Freund Leopold Sonnleithner bezeichnete sie als „liebliche Sinfonie in B-Dur“. Graziös und beschwingt zugleich, ohne dass ernste Töne ausgeschlossen werden, ist ihr eine große Natürlichkeit des Ausdrucks eigen. Der Musikwissenschaftler Stefan Kunze beschrieb den Charakter als „Mozart auf die Weise Schuberts“.
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 B-DurQuelle: Die Theater Chemnitz