Musik
2. Sinfoniekonzert: Wellen schlagen Sinfoniekonzerte der Robert-Schumann-Philharmonie
Stadthalle Chemnitz-
Felix Mendelssohn Bartholdy
„Meeresstille und glückliche Fahrt“ Ouvertüre D-Dur op. 27
Henryk Wieniawski
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 d-Moll op. 22
Ernest Bloch
„Schelomo“ – Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester
Leonard Bernstein
Sinfonie Nr. 1 Jeremiah
Solist:innen:
Heidrun Sandmann-Poscharsky, Violine
Thomas Bruder, Violoncello
Mezzosopran
Dirigent: Dominic Limburg
Robert-Schumann-Philharmonie
In den Gedichten „Meeresstille“ und „Glückliche Fahrt“ beschreibt Goethe Idylle und Todesangst, Hoffnung und Verzweiflung. Die widersprüchlichen Gesichter des Meeres und ihre Wirkung auf den Menschen regten nicht nur Beethoven, sondern auch den vielgereisten Felix Mendelssohn Bartholdy zu einer Vertonung an, der darüber schrieb: „[Ich] habe das Vergnügen bei der Arbeit gehabt, daß ich klüger geworden bin.“ – Henryk Wieniawski war einer der letzten „reisenden Virtuosen“ des 19. Jahrhunderts. Sein berührendes zweites Violinkonzert schrieb der „Zauberer der Geige“ für Pablo de Sarasate, der ihm Freund und Rivale zugleich war. – Die Hebräische Rhapsodie „Schelomo“ gehört zur Werkreihe „Jüdischer Zyklus“, für den sich Ernest Bloch von der Hebräischen Bibel inspirieren ließ. Darin spielt das Solocello die Stimme des „Predigers in der Wüste“, eine prophetische Stimme, deren Zeit noch nicht gekommen ist. Leonard Bernstein fand die Anregung zu seiner ersten Sinfonie in den Klageliedern des Propheten Jeremiah. Er komponierte sie im Alter von 24 Jahren und verhandelt darin, ausgehend von einer persönlichen Glaubenskrise, das Ringen um Wahrheit und Sinn.Quelle: Chemnitzer Veranstaltungszentren
Termine
- 07.10.2026 19:30 Stadthalle Chemnitz
- 08.10.2026 19:00 Stadthalle Chemnitz