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Das StadtMuseum Pirna zeigt in Kooperation mit dem AKuBiZ e. V. bis Februar 2027 die Ausstellung „Spurensuche: Jüdisches Leben in Pirna und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“. Als Teil des Programms „TACHELES: Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“ bietet sie einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand: Im Mittelpunkt stehen allgemeine Entwicklungen wie der Wandel der jüdischen Bevölkerungszahlen, ausgewählte Biografien sowie konkrete Ereignisse, etwa die Einführung des jüdischen Religionsunterrichts in Pirna.
Die erste Erwähnung jüdischen Lebens in der Stadt datiert auf das Jahr 1559. Zwischen 1876 und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs lebten hier etwa 150 Jüdinnen und Juden. Die Ausstellung lädt dazu ein, historische „Lücken“ zu füllen und die Spuren des jüdischen Lebens in Pirna und der Region sichtbar zu machen. Begleitend gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Stadtrundgängen und einem Konzert, die vertiefende Einblicke bieten.
Die Maßnahme wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, die Stiftung Sächsische Gedenkstätten, die Amadeu Antonio Stiftung – mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
Begrüßung: Christian Schmidt-Doll, Geschäftsführer Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH und René Misterek, Leiter StadtMuseum Pirna
Einführung: Falk Werner, Projektleiter, AKuBiZ e. V.
Quelle: Stadt PirnaQuelle: Kulturkalender Dresden