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Die berühmte neunte Sinfonie Ludwig van Beethovens führt nicht nur aus düsteren Dissonanzen hin zu festlichem Jubel, sondern auch an vielen Orten dieser Welt vom alten in das neue Jahr. Auch in Chemnitz laden die grandiosen Orchesterklänge und die eindrücklichen Worte aus Friedrich Schillers Ode An die Freude wieder dazu ein, sich zum Jahreswechsel auf Dankbarkeit, Verbundenheit und Hoffnung zu besinnen. Dass Beethoven drei Jahre vor seinem Tod eine solche Musik geschrieben hat, scheint kaum vorstellbar – seine späten Lebensjahre waren von Krankheiten und zunehmender Schwerhörigkeit geprägt. Doch gewaltiger als je zuvor vollzieht Beethoven in seiner letzten Sinfonie noch einmal seinen sinfonischen Entwicklungsgedanken per aspera ad astra, der so viele Komponisten nach ihm geprägt hat, und kämpft sich mit all seiner verbliebenen Kraft durch das Dunkel hin zum Licht.
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Quelle: Die Theater Chemnitz