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Mitte der 1980er verlassen zwei Jugendliche Dresden im Nachtzug nach Hamburg – und mit der DDR ein Land, in das sie nie zurückkehren wollen. Die Ausstellung „NACHTZUG“ zeigt visuelle Ergebnisse der Recherche zu dieser Ausreise. Ortsbegehungen, Interviews und Skizzen aus einem Reisestipendium in Hamburg bilden die Grundlage für Zeichnungen und visuelle Arbeiten, die über die individuelle Geschichte hinaus Verlust, Aufbruch und die Fragilität des Ankommens verhandeln.

Die Arbeiten sind künstlerische Spin-Offs aus der Stoffsammlung für eine neue filmische Erzählung, in der das Unterwegssein selbst zum Thema wird und Ankommen als Entscheidung zum Hiersein erscheint.

Quelle: Kulturkalender Dresden