• U&D

Zur mittlerweile 18. Ausgabe wird die äußerst wettererprobte Crew des artderkultur e.V. das geneigte Publikum wie schon die letzten Jahre auf dem vergleichsweise kleinen, aber mittlerweile ins Herz geschlossenen Veranstaltungsareal unterhalb der Garnisonkirche willkommen heißen. Zeitiges Erscheinen sichert also nicht nur einen guten Platz auf dem urig-gemütlichen Gelände, sondern auch die Chance auf einen möglichst breiten Eindruck der gewohnt bunten Musik-Mischung, die das Festival bekanntermaßen auszeichnet. Umsonst und Draußen, das sind nicht nur leere Worthülsen – der Eintritt ist selbstredend kostenfrei und es gibt nach wie vor kein Dach über dem Kopf. Die Gäste erwartet die charakteristisch, kreative DIY Platzgestaltung, entspannte Menschen am Einlass und hinter den Tresen sowie eine Bühne, die über drei Tage mit einem abwechslungsreichen Line-Up aus regionalen und überregionalen Bands abseits des Mainstreams vollgepackt wird.

PROGRAMM (Änderungen vorbehalten):
Samstag, 11.07. Einlass: 15 Uhr (Reihenfolge der Bands unter Vorbehalt):

Der ZENTRALWERKCHOR
erkundet Woche für Woche im Zentralwerk Stimme und Körper anhand von mehrstimmigen Liedern, Gesangsimprovisationen und Bewegungsexperimenten und ist damit bestens geeignet, unseren Festivalsamstag zu eröffnen!

VERKANNT
aus Dresden versprühen nicht nur sanfte, sondern auch rockige Töne. Ursprünglich entstanden aus einer Ergotherapie, gibt die Musik den Bandmitgliedern nicht nur den Halt, den sie im Leben brauchen und die Kraft, weiter mutig nach vorne zu schauen, sondern ist auch überaus hörenswert!

SIX GOOD YEARS
vereinen Wut und Kitsch schamlos mit allem, was tanzbar bleibt. Ihre synth-lastige Version von Punk hat die Band im letzten Jahr auf ihr Debüt-Album "Is all we have" gepresst, das im Sommer ’25 erschienen ist. Jetzt wird es lebendig auf der Bühne geteilt. Zeit, etwas zu fühlen.

POLL3
landete 2024 quasi aus dem Nichts mit dem ersten veröffentlichen Song "Grüne Krümel" auf YouTube einen Achtungserfolg und verbindet Elemente aus Punk, Grunge und NDW zu einem energiegeladenen Sound. Im selben Jahr erschien über Børwaerk Records auch das Debütalbum „Randale & Liebe“.

FFUNKOFF
sind eine dynamische Band, die sich aufgemacht hat, dem Funk neue Facetten abzuringen. Zwischen abgefahrenen Akkordfolgen und jazzigen Bass-Soli taucht dann schon mal plötzlich ein Metal-Part auf, wenig später groovt die Band aber wieder im funkigen 5/4-Takt, als wäre nichts gewesen. Der Sound pendelt zwischen Schweben und Stampfen, zwischen eingängigen und abtrünnigen Melodien und Rhythmen, die jeglicher Konvention trotzen.

FIXIT,
ebenfalls aus Dresden, ebenfalls sort of Punk, aber noisiger, ungehobelter, pistolsmäßiger.

CIFY
Das Quartett verfügt hörbar über langjährige Erfahrung im Bereich der Heavy und Progressive Music und verdankt seine fesselnde, geradezu hypnotische Wirkung den raffinierten musikalischen Arrangements, präziser Synchronität und einer brachialen Dynamik.

Quelle: Kulturkalender Dresden