Lesung / Vortrag / Gespräch
ALT WERDEN. Wer kümmert sich… um alternde Angehörige? Gespräch im Rahmen von „Who cares?! Eine Gesprächsreihe über die, die sich kümmern“
Di | Deutsches Hygiene-Museum Dresden-
- Gespräch im Rahmen von „Who cares?! Eine Gesprächsreihe über die, die sich kümmern“
Wenn Angehörige – meist sind es die eigenen Eltern – altern, sind sie häufig auf Unterstützung im Alltag angewiesen: beim Tragen schwerer Einkäufe oder beim Bewältigen von Unterlagen, im Haushalt, bei der Körperhygiene oder Gesundheitspflege. Altersbezogene Erkrankungen wie Demenz, Stoffwechselkrankheiten oder Krebs bedürfen unterstützender und pflegerischer Aufgaben.
Familien stehen dann vor der Frage, wer diese übernimmt: (nahe) Angehörige, ambulante Pflegekräfte oder die stationäre Pflegeeinrichtung. Die meisten alten Menschen - es sind etwa 80 % - werden zu Hause gepflegt, oft von den eigenen Angehörigen, größtenteils von Frauen.
Wir fragen: Ist es die Pflicht und Verantwortung von Angehörigen, ihre Alten zu pflegen? Welche Folgen, welche Belastungen bringt Pflege mit sich? Welche zeitlichen und finanziellen, welche psychischen und physischen Ressourcen werden dafür benötigt? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
Mit:Dr. Ulrike Ehrlich, Soziologin, Deutsches Zentrum für Altersfragen, und weiteren Gästen
Moderation: Kristin Heinig, Deutsches Hygiene-Museum
Über die Reihe: Who cares?! Eine Gesprächsreihe über die, die sich kümmern
Im Mittelpunkt der halbjährlich stattfindenden Gesprächsreihe stehen alltagsnahe und bestärkende Perspektiven auf Care- bzw. Fürsorgebeziehungen zwischen Menschen in der gesamten Lebensspanne.
Wir unterhalten uns mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis und sprechen mit dem Publikum über die Freuden und Herausforderungen des Sorgens und Da-Seins für andere: Wer übernimmt in unserer Gesellschaft Verantwortung für wen? Wie unterstützen wir uns in unterschiedlichen Lebenslagen? Wer trägt die Last, und wen vergessen wir? Um wen sollten wir uns mehr kümmern? Ist Fürsorge eigentlich weiblich? Können wir sie gerechter verteilen? Wie geht es denen, die beruflich oder privat für andere da sind? Und wie viel Selbstfürsorge brauchen Sorgende?Quelle: Hygiene-MuseumQuelle: Kulturkalender Dresden