Fürst Nikolaus II. Esterházy hatte bei Beethoven für den Namenstag seiner Frau eine Messe bestellt. Nach der Uraufführung verspottete er den fassungslosen Komponisten öffentlich, in einem späteren Brief wurde er noch deutlicher: Beethovens Messe sei »unerträglich, lächerlich und scheußlich«, schrieb er einer Freundin, er sei »wütend und beschämt«.
Heute gilt das Werk als große Unbekannte im Schaffen des Komponisten; es wird komplett von der »Missa solemnis« überstrahlt. Dabei lohnt es, sich einmal näher mit ihm zu beschäftigen. So hörte der große E.T.A. Hoffmann in diesen Klängen 1813 ein »Gefühl inniger Wehmuth«, die sich wie »der Schmerz, der aus einer andern Welt gekommen, in überirdische Wonne auflöst«.
Quelle: Frauenkirche Dresden Website
Quelle: Kulturkalender Dresden
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Programm
Ludwig van Beethoven
Messe in C-Dur op. 86
Besetzung
Sopran Elena Patsalidou
Alt Julia Fercho
Tenor Jonas Finger
Bass Sebastian Richter
Chor der Frauenkirche
Chursächsische Philharmonie Bad Elster auf historischen Instrumenten
Leitung Frauenkirchenkantor Matthias Grünert
Quelle: Frauenkirche Dresden WebsiteQuelle: Kulturkalender Dresden