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Geschieden, um für immer zusammenzubleiben: Das schillerndste Paar der Goethezeit Kaum ein Liebespaar des 19. Jahrhunderts sorgte für so viel Aufsehen wie Lucie von Hardenberg und Hermann Fürst Pückler. Viel ist über Fürst Pückler und seine einzigartigen Parkanlagen geschrieben worden; wenig weiß man dagegen über seine Frau Lucie, ohne deren liebevolle Zuwendung sein Leben wohl anders verlaufen wäre. Lucie von Hardenberg, schwerreiche Tochter des preußischen Staatskanzlers, Mutter von zwei Töchtern und frisch geschieden, heiratete mit 40 Jahren den deutlich jüngeren Abenteurer Hermann Fürst Pückler. Noch war er nicht der erfolgreiche Schriftsteller und berühmte Gartenkünstler, sondern Standesherr mit altem Schloss und hohen Schulden. Dafür war er charmant und eloquent – man bewunderte seine Geistesblitze ebenso wie sein elegantes Auftreten. Pücklers geistreiche Briefe an Lucie werden als Briefe eines Verstorbenen zum Bestseller. Auch seine spätere Orientreise und die junge Sklavin Machbuba, die er mit nach Muskau bringt, sorgen für großes Aufsehen. Die Lesung erzählt von einer außergewöhnlichen Liebe, gesellschaftlichen Skandalen und einer der faszinierendsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.
Eintritt: 7 Euro | 4 Euro mit Benutzerausweis Anmeldung unter: blasewitz@bibo-dresden.de
Quelle: Bibliothek DresdenQuelle: Kulturkalender Dresden