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Napoleon und Sachsen – Die große Katastrophe Buchvorstellung mit Christoph und Heidi Pötzsch Napoleon besuchte Dresden insgesamt elfmal – teils nur kurz, oft aber auch über längere Zeit. Nach der Niederlage Preußens und Sachsens gegen Frankreich im Jahr 1806 wurde Sachsen zum Verbündeten Napoleons und blieb ihm bis zur Völkerschlacht bei Leipzig 1813 treu. Der Preis war hoch: Nach dem Krieg musste Sachsen mehr als die Hälfte seines Staatsgebiets an Preußen abtreten. Gleichzeitig verdankte das Land dem Bündnis mit Frankreich seine Königswürde. Bis heute erinnern zahlreiche bekannte und verborgene Orte in Dresden an diese Zeit – darunter Kanonenkugeln in Hausfassaden, Gedenksteine, historische Tafeln oder der Standort der einstigen Moreauschänke. Auch die Schlacht um Dresden im August 1813 und Napoleons damaliger Übernachtungsort sind heute kaum noch im Bewusstsein der Stadt präsent.
Eintritt: 7 Euro (ohne Benutzerausweis) | 4 Euro (mit Benutzerausweis) Anmeldung: telefonisch 0351-8807818 oder per E-Mail weixdorf@bibo-dresden.de
Quelle: Bibliothek DresdenQuelle: Kulturkalender Dresden