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Was Maurice Ravel ein «Experiment» nannte, gehört heute zu den beliebtesten und eingängigsten Stücken im Konzertsaal: Sein «Boléro» ist im Grunde ganz einfach aufgebaut, er besteht aus zwei sehr ähnlichen Melodien, die immer wiederholt werden. Der Rhythmus bleibt dabei die ganze Zeit gleich, er wird wie ein Motor von einer kleinen Trommel hervorgebracht. Was eintönig klingt, ist es jedoch nicht, denn durch immer neue Klangfarben und immer mehr Lautstärke verändert sich die Musik in jedem Augenblick, bis sie mit voller Wucht endet. Schumanns einziges Cellokonzert wurde zunächst missverstanden: zu introvertiert, zu wenig virtuos galt es vielen. Dabei wollte der Komponist gar kein brillantes «Effektkonzert» schreiben, sondern hat dem Cello eine poetische, innerliche Stimme geben. Cellisten wie Pablo Casals und später Mstislav Rostropovich machten das Werk berühmt, und heute ist es aus dem Repertoire der großen Konzertsäle nicht mehr wegzudenken.
ProgrammGuillaume Connesson
FlammenschriftRobert Schumann
Cellokonzert a-MollAlbert Roussel
Sinfonie Nr. 3 g-MollMaurice Ravel
"Bolero"MitwirkendeStéphane Denève
DirigentJean-Guihen Queyras
VioloncelloDresdner Philharmonie
OrchesterQuelle: Kulturpalast DresdenQuelle: Kulturkalender Dresden
Termine
- 24.10.2026 19:00 Kulturpalast Dresden
- 25.10.2026 18:00 Kulturpalast Dresden