Wer wollte schon immer mal in die Welt der Cyanotypie eintauchen? Diese analoge fotografische Drucktechnik wurde 1842 entdeckt und wird bis heute für Abzüge im typischen Preußischblau verwendet – und genau die lernst du in diesem Workshop kennen.
Zu Beginn nähst du dir dein eigenes kleines Produkt (eine Kosmetiktasche, ein Federmäppchen oder ein ähnliches Lieblingsstück). Dieses wird anschließend mit dem klassischen Herschel-Verfahren botanisch bedruckt: Blumen und Blätter aus dem Garten des Japanischen Palais' kommen dabei direkt zum Einsatz. Du lernst die Grundlagen der Cyanotypie-Technik und wendest sie konkret auf dein genähtes Stück an. Mit Wasser, Chemikalien, Blumen, Blättern und viel Kreativität verwandelt sich dein Nähprodukt so in ein ganz individuelles, botanisch bedrucktes Unikat.
Vorkenntnisse brauchst du keine. Der Workshop ist genau richtig für alle, die diese Technik zum ersten Mal ausprobieren und ihr kreatives Potenzial entdecken wollen.
Offen für alle, Kinder ab 12 Jahren (in Begleitung) sind willkommen.
Sicherheitshinweise: Die Cyanotypie ist ein fotografisches Druckverfahren, das zu Hause sicher angewendet werden kann. Eisen(III)-ammoniumcitrat und Kaliumferricyanid sind keine schädlichen Substanzen. Beachten Sie jedoch den gesunden Menschenverstand und treffen Sie stets Sicherheitsvorkehrungen, um zu vermeiden, dass Sie diese Stoffe einnehmen oder einatmen. Schützen Sie Ihre Arbeitsfläche, verwenden Sie keine Utensilien und Behälter, die auch für Lebensmittel verwendet werden, lagern Sie die Lösungen nicht zusammen mit Lebensmitteln oder Getränken, und tragen Sie bei der Zubereitung und Verwendung der Lösungen immer Handschuhe. Kaliumhexacyanoferrat wird gefährlich, wenn es Temperaturen von über 300 °C erreicht oder mit einer starken Säure gemischt wird. Es ist daher wichtig, diese Situationen zu vermeiden, auch wenn sie beim Cyanotypie-Verfahren nicht auftreten sollten.
Zurück
Quelle: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Quelle: Kulturkalender Dresden