Lesung / Vortrag / Gespräch
Das Marionettentheater in der Heimhuderstraße - ein Hamburger Staatsrat und sein Steckenpferd Oberkonservator Lars Rebehn im Dialog mit Theaterfiguren
Do | Puppentheatersammlung im Kraftwerk Mitte (SKD) Dresden„Eine Gemeinschaft von Andächtigen ist es […], was jeder sich wünscht, der ernstlich nicht um die Kunst [der Marionette] allein, sondern auch um Freude und Dankbarkeit derer bemüht ist, denen er sie bringen möchte.“ - Heinrich Merck (1877-1958)
Über 25 Jahre blieb das Marionettentheater in der Hamburger Heimhuder Straße ein lebendiger Ort für kulturelle und gesellschaftliche Begegnung. Heinrich Merck, Prinzipal des Theaters und Staatsrat, inszenierte klassische Sagen und Märchen und verband diese mit zeitgenössischen Elementen – besonders eindrucksvoll zeigen das die glitzernden Kostüme der „Goldenen Zwanziger“ in „Die schöne Melusine“ (1927). Eingestellt 1938, gilt das Theater bis heute als einzigartiges Zeugnis des Zeitgeists und von Mercks philosophischer Auffassung des Marionettenspiels.
Mehr über die Geschichte des Theaters und die Schenkung mit Objekten, Dokumenten und Fotografien können Sie im Kunstgespräch mit unserem Oberkonservator Lars Rebehn erfahren.
Zurück
Quelle: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Quelle: Kulturkalender Dresden