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Am Morgen seines 30. Geburtstags wird Josef K., ohne dass er etwas Böses getan hätte, verhaftet. Zunächst glaubt er an einen Scherz seiner Kollegen, doch bald erkennt er die Ernsthaftigkeit seiner Lage: Über ihm schwebt ein Vorwurf, ein Verfahren – und schließlich ein Urteil. Obwohl er sich weiterhin frei bewegen und seiner Arbeit in der Bank nachgehen darf, gerät er immer tiefer in das alptraumhafte Labyrinth einer surrealen Bürokratie. Jede Beteuerung seiner Schuldlosigkeit wird gegen ihn gewendet, und die Gründe für die Anklage bleiben ihm verschlossen. Am Ende fügt er sich – und fordert schließlich selbst seine Exekution.
Quelle: Staatsschauspiel DresdenQuelle: Kulturkalender Dresden