• Uta Hauthal

Der 2. Roman der Schriftstellerin und Literaturvermittlerin Uta Hauthal, der an den ersten, „Garbald in Dresden“, anschließt, folgt dem weiteren Lebensweg der Protagonistinnen Gitti Hartmann und Hanna Lorenz.

Gitti lernt in der Villa Garbald in Graubünden, dem einzigen Semper-Bau südlich der Alpen, Paolo Escher kennen, auf ihren gemeinsamen Wegen im Bergell, in Chur und der Val Lumnezia entwickelt sich zwischen beiden eine zunächst nicht unproblematische Beziehung, da Gitti von einzelnen
Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Schließlich aber kann sie Vertrauen fassen, deshalb entscheidet sie sich, in Chur zu bleiben und nicht nach Dresden zurückzukehren.

Hannas Freundschaft zum Vater ihrer Tochter, dem Griechen Thanassis, erfährt eine schmerzvolle Intensivierung nach dem Tod von dessen Frau Aristea. Thanassis und Eleni entscheiden, dass sie das Cafe „Blaue Ecke“ auf der Insel Hydra unbedingt weiterführen müssen, da es das Vermächtnis
von Aristea darstellt. Hanna reist nach den langen Jahren der Trennung sowohl von Thanassis als auch ihrer gemeinsamen Tochter Eleni nun zum ersten Mal auf die Insel, in der Folge gibt sie dort mit ihrem Pianisten Andreas zusammen auch Konzerte.

Eine dritte Handlungsebene führt in die 1980er Jahre und erzählt von Hannas Studium an der Pädagogischen Hochschule „Karl Liebknecht“ Potsdam. Hier sammelt die junge Frau unterschiedlichste Erfahrungen, sowohl im akademisch-studentischen Milieu als auch in der Straßen- und Subkultur.

Eintritt frei, Spende erbeten

In Kooperation mit DenkMalFort! e.V.

Quelle: Kulturkalender Dresden
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