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Ihre ›Mundweine‹ bezogen die sächsischen Fürsten, je nach individuellen Vorlieben, aus aller Herren Ländern, wie nicht zuletzt die erhaltenen Inventare ihrer Hofkellerei anschaulich vor Augen führen. Die im Lande selbst erbauten ›Landweine‹ wurden aber ebenfalls nicht verachtet und spielten in der Ökonomie sowohl des Hofes wie des Landes eine bedeutende Rolle. Von ›Vater August‹ im 16. bis zu August dem Starken im 18. Jahrhundert unternahmen die Kurfürsten einiges dafür, die Erträge ihrer eigenen Berge und des heimisches Weinbaus insgesamt zu verbessern. Im 19. Jahrhundert griff die königlich sächsische Weinbaugesellschaft dieses Bestreben wieder auf.
Quelle: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Quelle: Kulturkalender Dresden
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