Lesung / Vortrag / Gespräch
Elf Wochen mit Philipp durch Tansania und Südafrika – unterwegs per Flugzeug, Bus, Zug und zu Fuß Ein Reisebericht von Philipp Baron
Mi | Reise-Kneipe Dresden-
Nach einem Kurztrip mit meinem Bruder Ende 2018 nach Südafrika war mir schnell klar: Ich möchte „mein“ Südafrika eines Tages allein bereisen. Die konkrete Planung dafür begann – mitten in der Corona-Pandemie.
Durch einen glücklichen Zufall trat ich einem Verein bei, der ein Kinderwaisenhaus in Kigoma (Tansania) unterstützt. So wurde aus der ursprünglich geplanten Alleinreise nach Südafrika schließlich eine Reise durch zwei Länder: Tansania und Südafrika.
Tansania ist weit mehr als Serengeti und Sansibar. Es ist auch Land der Kaffeefarmen und der Forschung – man denke an Persönlichkeiten wie Dr. Livingstone oder Jane Goodall. Ich lebte mit Einheimischen zusammen, deren Kinder teilweise noch nie einen „Weißen“ gesehen hatten. Ich nutzte Bus- und Zugverbindungen und lernte Tansania in all seinen Facetten kennen: von seiner offenen, herzlichen Seite bis hin zu Momenten, die auch bedrückend sein konnten.
Nach fünfeinhalb Wochen hieß es Abschied nehmen. Über Dar es Salaam und – etwas paradox – den Flughafen von Nairobi ging es weiter in „mein“ Südafrika.
Der Kruger-Nationalpark war für mich ein absolutes Muss, doch auch rund um den Park gab es viel zu entdecken. Mit dem Mietwagen startete ich in Johannesburg und fuhr entlang der Drakensberge bis nach Durban. Von dort ging es weiter auf der verlängerten Garden Route – ab Gqeberha (ehemals Port Elizabeth) – entlang der N2 in Richtung Kapstadt.
Neben der beeindruckenden Fauna und Flora war mir vor allem der Kontakt mit den Menschen vor Ort wichtig. Zahlreiche Bilder und kurze Videos sind dabei entstanden, die ich Ihnen und Euch gerne zeigen möchte. Dazu kommen Geschichten, für die es keinen Bildbeweis gibt – und ein ganz besonderes finales Erlebnis, das mir auf dem Heimflug die volle Aufmerksamkeit bescherte.
quelle: reise-kneipe.de
Quelle: Kulturkalender Dresden