Entdeckungen
Ferienprojekt „Faszinierendes Mittelalter – Eine abenteuerliche Zeitreise“ Bildung zum Anfassen mit dem experimentellen Archäologen Mario Sempf für Kinder ab 8 Jahre
Di | Neustädter Markthalle DresdenKinder ab 8 Jahre dürfen sich auf einen Ferientag voller spannender Geschichten, Experimenten und Ausprobieren freuen.
Dreckig, dunkel und schrecklich soll sie gewesen sein. Kreuzzüge, Ritter und Leibeigenschaft prägten diese Zeit, ebenso die Wikinger, die Pest und die Erfindung des Buchdruckes.
Das Mittelalter umfasst eine unvorstellbare Zeitspanne von 1000 Jahren! Es ist die Zeit der Steinschleudern, der furchteinflößenden Langbögen und der dunklen Folterkammern. Aber es ist auch die Epoche der farbenfrohen Mode, des holden Minnesangs und der großen Entdeckungsfahrten durch die Seefahrer.
Doch warum heißt das Mittelalter eigentlich Mittelalter? Welche Süßigkeiten aß man damals? Warum trugen Honigsammler Armbrüste? Wie schwer war eigentlich ein Kettenhemd? Was sind „Fresssäcke” oder „Schlitzohren”? War es aufregend, in diesem turbulenten Zeitalter zu leben? Diesen und anderen Fragen wollen wir gemeinsam praktisch auf den Grund gehen. Zugreifen und anfassen erlaubt!
Leonardo da Vincis geniale Erfindungen
Italiens berühmtester Erfinder Leonardo da Vinci konstruierte Flugapparate, baute Fahrräder, experimentierte mit Hubschraubern und zeichnete nebenbei die geheimnisvoll schmunzelnde Mona Lisa. Vieles von dem, was er austüftelte, verstanden seine Mitmenschen nicht. Er war irgendwie anders - genialer eben!
Wir beleuchten die Epoche, in der Leonardo da Vinci gelebt hat. Raffinierte Apparaturen und Experimente machen diese Zeit lebendig. Mit Leonardo da Vinci endete die dunkle Zeit des Mittelalters und die Renaissance begann.
Schmuckschmiede
Als der Mensch zum ersten Mal glänzende Gesteine fand und diese im Feuer schmolz, war er von deren Eigenschaften fasziniert. Es ließ sich in Formen gießen und behielt seine Gestalt, es ließ sich durch Hammerschläge bearbeiten, verbiegen, umformen, schärfen und war noch härter als jedes andere Material davor. Schalen, Kugeln, Nägel, Spitzen nichts war unmöglich an Formen. Manche Metalle konnte man sogar im Feuer vermischen und es entstanden komplett neue Werkstoffe mit anderen, besseren Eigenschaften. Aus Kupfer und Zinn gewann man die viel härtere Bronze, die sogar einer ganzen Epoche ihren Namen gab. Wer seinen Reichtum und seine besondere Stellung präsentieren wollte, zeigte diese gern. Schmuck war eines dieser besonderen Stilmittel.
In unserem kleinen Workshop tauchen wir ein in diese faszinierende Formenwelt der Bronzezeit vor über 3500 Jahren. Die Kelten und auch später die Wikinger griffen diesen fantasievollen Formenreichtum wieder auf und erzeugten mit einfachsten Werkzeugen wie Hammer, Amboss und Zange mythische Formen, die bis heute verblüffen.
Wir versuchen uns an diesen alten Techniken und erwecken sie zu neuem Leben. Jeder, der in der Lage ist einen Hammer in der Hand zu halten, kann sich auf dieses Handwerk einlassen. Geduld und etwas Talent gehören selbstverständlich dazu. Und wer davon zu wenig mitbringt, wird dieses definitiv erlernen.
Mittagsimbiss und etwas Zutrinken den Kindern mitgeben!