• Archiv der Avantgarden — Egidio Marzona
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Marco Ferreri, Frankreich 1978, 120 min, OmU Vier befreundete Männer ziehen sich für ein Wochenende in eine Villa zurück mit dem Ziel, diese nicht wieder lebend zu verlassen. Sie alle sind des Lebens überdrüssig und haben beschlossen, sich gemeinsam stilvoll zu Tode zu fressen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Feinkosthändlern und Freudenmädchen machen sich Ugo, Marcello, Philippe und Michel daran, ihren kulinarischen Selbstmord in die Tat umzusetzen. Das große Fressen sorgte für große Kontroversen und zählt zu den populärsten Skandalfilmen der Siebziger Jahre. Im Gegensatz zu vielen ähnlich gelagerten Werken seiner Ära, hat Ferreris berüchtigte Tragikomödie bis heute nicht an Relevanz eingebüßt. Seine Kritik am sinnentleerten Konsumismus ist aktueller denn je. In the film “The Big Feast” (La Grande Bouffe), four friends move into a villa for a weekend with the goal of never leaving it alive. They are all weary of life and have decided to gorge themselves to death in style. With the active support of delicatessen dealers and prostitutes, Ugo, Marcello, Philippe, and Michel try their best to carry out their culinary suicide. *The Big Feast* sparked major controversy and ranks among the most popular scandalous films of the 1970s. Unlike many similar works of its era, Ferreri’s infamous tragicomedy has lost none of its relevance to this day. His critique of meaningless consumerism is more relevant than ever.
Quelle: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Quelle: Kulturkalender Dresden
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