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Die »Petite Messe Solennelle« ist ein kleines Kuriosum unter den Messkompositionen. Sie überrascht mit opernhaftem Gestus und ist stellenweise fast unverschämt lustig. Der 71jährige Gioachino Rossini schrieb sie für Singstimmen, Harmonium und Klavier; er fand diese Besetzung ideal, damit sich die Sänger stimmlich entfalten konnten. Aus Angst vor allzu dicken Orchestrierungen wohlmeinender Nachgeborener schrieb er auch gleich noch eine schlanke Orchesterfassung, die fünf Jahre nach der ersten öffentlichen Aufführung der Original-Messe in Paris erklang.

Unter die Partitur schrieb Rossini: »Guter Gott, da ist sie also fertig, diese arme kleine Messe. Ist das nun geistliche Musik, die ich da gemacht habe, oder einfach verflucht gute Musik? Du weißt doch: Geboren war ich für die Opera buffa. Ein bisschen Handwerk, ein bisschen Herz, mehr braucht es nicht. Nun segne mich schon und gewähre mir das Paradies!«


Quelle: Frauenkirche Dresden Website
Quelle: Kulturkalender Dresden
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