• Foto: André Wirsig
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Bühne

IMPOSSIBLE HORIZONS Anna Till / situation productions

Societaetstheater Dresden

Zwischen Häuserzeilen, Dächern und Hinterhöfen eröffnet sich ein ungewohnter Blick auf die Stadt. Fünf Tänzer*innen verwandeln die Hauptstraße der Dresdner Neustadt in eine Bühne und erkunden Orte, an denen wir täglich vorbeigehen. Sie bespielen dieses Wohn- und Einkaufsviertel mit seinen Läden und Wohnungen, Fassaden und Fenstern und befragen den Ort: Wie prägt die Umgebung unser Zusammenleben? Wie teilen wir die Räume miteinander? Über den Tanz entsteht ein Austausch mit der sich ebenfalls bewegenden Stadt. Er schenkt dem öffentlichen Raum eine außergewöhnliche Aufmerksamkeit und fügt dem Vertrauten eine neue Erfahrung hinzu. Das Publikum folgt einer choreografischen Route durch das Viertel und entdeckt verborgene Zusammenhänge: Wo beginnt ein Zuhause, und wo hört es auf? Welche Horizonte sehen wir – und was bleibt normalerweise unsichtbar? IMPOSSIBLE HORIZONS ist die Einladung zu einer Entdeckungsreise in vertrauter Umgebung, bei der auch die Geschichten der Anwohnerinnen erzählt werden. Inspiriert wurde das Stück von der Arbeit ROOF PIECE der US-amerikanischen Choreographin Trisha Brown, die 1971 mit Tänzer*innen die Dächer eines ganzen New Yorker Stadtviertels bespielte.

Quelle: Societätstheater
Quelle: Kulturkalender Dresden

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