Werke von Claudio Monteverdi, Uraufführungen von Alberto Arroyo und Alyssa Aska.
Lesung von Briefen von Kriegsopfern und Soldaten
Gewalt und Krieg gehören seit Anbeginn zur menschlichen Realität und entsprechend findet man auch in der Musikgeschichte zahlreiche Referenzen. Warum verfällt der Mensch immer wieder in bewaffnete Konflikte, obwohl am Ende meist nur Verlierer zurückbleiben? Sehnen wir uns nicht alle nach einem dauerhaften Frieden?
Claudio Monteverdi hat Themen der Zerstörung, Versöhnung, Macht und Ohnmacht in seiner Musik visionär verarbeitet. Seine Werke bilden die Grundlage dieses Programms, in dem die zeitgenössischen Komponisten Alberto Arroyo und Alyssa Aska eingeladen sind, darauf zu antworten: reflektierend, kontrastierend, dialogisch. So entsteht eine spannungsreiche Klangwelt zwischen alter und neuer Musik und der Versuch, den Blick durch eine künstlerische Auseinandersetzung zu weiten und die Themenfelder Krieg und Frieden in einen Dialog treten zu lassen.
Quelle: EVLKS
Quelle: Kulturkalender Dresden