• Simson

Der Name Simson ist bis heute untrennbar mit legendären Mopeds verbunden. Doch hinter dem bekannten Namen steht eine bewegende Geschichte: die einer jüdischen Unternehmerfamilie, die über Generationen die deutsche Industrie prägte und deren Erfolg durch die nationalsozialistische Verfolgung gewaltsam zerstört wurde.

Die Veranstaltung beleuchtet den Aufstieg der Familie Simson, ihre Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Ausgrenzung, Verfolgung und Enteignung während der NS-Zeit. Dabei geht es nicht nur um Industriegeschichte, sondern auch um die Schicksale hinter einem berühmten Namen – und darum, wie eng Wirtschafts-, Alltags- und Erinnerungsgeschichte miteinander verbunden sind.

Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zusätzlicher Einblick ab 18 Uhr: Bereits vor der Veranstaltung können die Simson-Exponate in der Dauerausstellung des Verkehrsmuseums Dresden besichtigt werden. Maria Niklaus, Sammlungsleiterin Straßenverkehr, steht in dieser Zeit für Fragen zur Verfügung.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V. und dem Verkehrsmuseum Dresden.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Quelle: Kulturkalender Dresden
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