Entdeckungen
Meine Mutter- zu Wasser und zu Lande Olaf Hais liest Erich Kästner
Sa | Lehmann Salon DresdenGeschichten, Gedichte und Briefe,
die Kästners bis heute gültiges, kritisches Zeitverständnis, aber auch das durchaus
spezifisch-enge Verhältnis zu seiner Mutter aufzeigen. Satire und Gefühl sind wie immer
bei unserem großen Dresdner humorvoll verwoben.
„Meine Mutter setzte alles auf eine Karte – und diese Karte war ich.“ Die Geschichte von
Erich Kästner und seiner Mutter ist eine besondere: „Meine Mutter war mein bester
Freund“, sagte er über sie. Und sie wusste: „Mein Sohn verschweigt mir nichts.“ Tatsächlich
war der kleine Erich seiner Mutter Lebenselixier sowie Schutzengel. Auch in späteren Jahren
versuchte er, ihr beides zu sein – und sich trotzdem ganz behutsam ein wenig von ihr zu
lösen. Seine Mutter war ihm Freundin, Reisekameradin, Beraterin in Liebesdingen wie in
Modefragen, erste kritische Leserin seiner Manuskripte und – heutzutage unvorstellbar –
unermüdliche Instandhalterin seiner Wäsche, auch als Kästner längst in Berlin lebte. Es war
eine innige Beziehung von beiden Seiten, nicht immer leicht, aber stets von Liebe geprägt.
Die große Kästner-Kennerin Sylvia List hat die schönsten Gedichte, Geschichten und Briefe
versammelt, die Erich Kästner seiner Mutter – und allen anderen Müttern – gewidmet hat.
Damit ist dieses Buch nicht nur eine ebenso hochvergnügliche wie bewegende Geschichte
von Mutter und Sohn in Wort, Reim und Bild – es ist auch ein äußerst persönliches
Zeitzeugnis der 20er Jahre bis hinein in die Nachkriegszeit.
Wegen der beschränkten Platzkapazität bitten wir um Anmeldung.
( lehmann.salon.dresden@gmail.com )
Der Eintritt ist frei, es wird um Hutgeld für den Künstler gebeten.