Lesung / Vortrag / Gespräch
Neue Räume nach 1945
Mi | Zentrum für Baukultur Sachsen Dresden
Festival / Fest:
TACHELES 2026
Der Vortrag von Dr. Alexandra Klei, Architekturhistorikerin, und Matthias Horst, Architekt, beleuchtet die Situation des jüdischen Bauens nach 1945: Nur wenige und dabei sehr kleine Jüdische Gemeinden existierten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der SBZ/DDR. Sie alle mussten, neben zahlreichen anderen Aufgaben, zunächst wieder einen Raum finden. Dies geschah auf vielfältige Weise.
Die Ausstellung zeigt einerseits, welchen Platz die Synagogen in ihren Heimatstädten vor der Shoah einnahmen, andererseits beleuchtet sie ihre heutigen Verortungen. Vorgestellt werden sowohl die zerstörten als auch die neugebauten oder erhalten gebliebenen Synagogen in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Plauen und Görlitz. Dies geschieht u. a. anhand von Modellen und virtuellen Visualisierungen. Eine künstlerische Perspektive auf das Thema liefert eine Installation der Dresdner Künstlerin Susan Donath.