Mit seinem Cello erschafft Ulrich Thiem faszinierende Klangwelten, die er durch weitere Klangfarben und musikalische Ausdrucksformen erweitert. Zwischen den Stücken gewährt er zudem unterhaltsame und nachdenkliche Einblicke in seine langjährigen Berufs- und Lebenserfahrungen. So erwartet das Publikum ein abwechslungsreicher Abend voller Musik, Geschichten und überraschender Momente – Langeweile ist garantiert ausgeschlossen.
Ein Musikerleben in der DDR, der Nachwendezeit, frühzeitige Auslandstourneen und der heutige Alltag eines Kunst- Freiberuflers sind der Stoff, aus dem ein kurzweiliges Konzertprogramm gewebt sein sollten. Ulrich Thiem präsentiert dabei sowohl Werke bekannter Komponisten (J.S.Bach, A.Vivaldi u.a.) als auch Eigenes, das er "KammerJAZZmusik" nennt. Denn schon frühzeitig hatte er Jazz und Blues, Flamenco und Tango neben dem Klassischen für sich entdeckt und begann schon in den 7oer Jahren mit "Weltmusik", bevor es diesen Begriff offiziell gab.
Er bevorzugt einen steten Wechsel zwischen den unterschiedlichen Stilen, so daß ein interessantes Spannungsfeld entsteht und geht auch im Allgemeinen auf die entstehende Atmosphäre ein.
Da er sein Konzert locker moderiert, dieser Abend also einen bewusst unkonventionellen Charakter hat, sind Fragen in der Pause und auch während des Konzerts denkbar, ja willkommen.