Bühne
PARTITUR DES KÖRPERS Von und mit Katja Erfurth (DE) – gewidmet der Tänzerin Noa Eshkol (ISR)
Fr | Societaetstheater DresdenNoa Eshkol (1924–2007), israelische Tänzerin, Choreografin und Künstlerin ukrainisch-jüdischer Herkunft, entwickelte eine analytisch-geometrische Bewegungsschrift, die Tanz wie eine Partitur notierte. Katja Erfurth setzt sich in ihrem Stück PARTITUR DES KÖRPERS mit Eshkols künstlerischem Weg auseinander, erforscht ihre choreografischen Prinzipien und verbindet sie mit der eigenen tanzkünstlerischen Praxis.
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Als Schülerin von Gret Palucca beschäftigt sich Katja Erfurth seit vielen Jahren mit Tanzhistorie, insbesondere mit Mary Wigman und ihrer Schule in Dresden. Von dort führt eine Spur zu Tile Rössler, auch Tehila Ressler, die 1933 als Jüdin die Palucca Schule und Deutschland verlassen musste und später in Tel Aviv lehrte. Sie stellt das Bindeglied zu Noa Eshkol dar. Eshkol entwickelte die Ursprünge des Ausdruckstanzes mit dem unbedingten Interesse weiter, Tanz durch ein hochkomplexes Notationssystem zu verschriftlichen und umgekehrt diesem in Analyse und Reflexion zu folgen.
Quelle: SocietätstheaterQuelle: Kulturkalender Dresden