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Unterrichtsausfall, Lehrer*innenmangel und Notendruck – dies alles sind Themen, mit denen nicht nur Lehrpersonal tagtäglich umgehen muss, sondern auch die Schüler*innen selbst können darüber Lieder singen. Mit dem Strategiepapier „Bildungsland 2030“ des sächsischen Kultusministeriums wurden im Mai 2024 viele Maßnahmen vorgelegt, die bis 2030 in den Schulen umgesetzt werden sollen. Wir wollen zusammen mit Schüler*innen Dresdens nachforschen, was eigentlich genau beschlossen wurde, ob daran schon spürbar etwas in den Schulen angekommen ist und vor allem, was den Schüler*innen selbst fehlt und was sie ergänzen wollen.
Auch bei anderen aktuellen gesellschaftspolitischen Diskursen, die ebenfalls starken Einfluss auf die Schulbildung haben, wird es höchste Zeit, aktiv zu werden: Fragen zum Umgang mit KI und der teils unzureichenden Digitalisierung an Schulen, der Zunahme autoritärer und demokratieskeptischer Einstellungen bei Jugendlichen sowie der nachweislich wachsenden psychischen Belastung junger Menschen – um nur einige Beispiele zu nennen.
Mit insgesamt vier Schulklassen unterschiedlicher Schultypen und Klassenstufen wollen wir gemeinsam utopisch werden, alternative Schulkonzepte kennenlernen, neue Unterrichtsfächer erfinden und Neues wagen. Zusammen mit dem Studiengang „Theater: sehen, denken, spielen“ der Technischen Universität Dresden sowiedem Deutschen Hygiene-Museum Dresden mit der Mental Health Ausstellung „Wie geht’s?“wollen wir die Wünsche und Bedürfnisse von Jugendlichen in den Vordergrund rücken, sie fragen, wie Lernen in Zukunft aussehen soll und gemeinsam im Theater Wege suchen, wie das gehen könnte.
Am Ende einer mehrwöchigen Vorbereitung mit den Klassen steht ein interaktives Konferenzformat. Eltern,Lehrkräfte, Schulleiter*innen sowie Interessierte aus Politik und Bildung sind eingeladen, spielerische Einblicke in die Ideen der Schüler*innen zu bekommen und vielleicht sogar auszuprobieren.Quelle: Theater Junge GenerationQuelle: Kulturkalender Dresden