• Clownerie für mehr Utopie

Im Bibliotop öffnet Madame Klimbim, die Stadtteilclownin aus der Johannstadt, ihre "Schreibwerkstatt für Hoffnungspoesie" – einen lebendigen Raum zwischen Utopie und Poesie. Hier begegnen sich Sprache, Spiel und Imagination: Ciboulette Klimbim lädt Besuchende jeden Alters ein, gemeinsam Worte zu sammeln, zu verweben und daraus leuchtende Gedichte entstehen zu lassen. Ob zart oder kraftvoll, verspielt oder nachdenklich – jede Stimme findet ihren Platz und wird Teil eines wachsenden poetischen Geflechts.
Die Schreibwerkstatt versteht sich als offener Prozess: Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur die Einladung, Gedanken in Sprache zu verwandeln und Hoffnung sichtbar zu machen. Spielerische Impulse, kleine Übungen und überraschende Perspektivwechsel helfen dabei, den eigenen Ausdruck zu entdecken und gemeinsam weiterzuentwickeln. So entstehen Texte, die berühren, verbinden und neue Möglichkeitsräume eröffnen.
Aus den geschriebenen Zeilen wächst noch vor Ort eine spontane Ausstellung. Worte werden sichtbar gemacht, finden ihren Platz im Raum, treten in Beziehung zueinander und laden zum Verweilen, Lesen und Weiterdenken ein. Das Bibliotop verwandelt sich so Schritt für Schritt in eine begehbare Landschaft aus Poesie und Vision.
Den Abschluss bildet eine singende Lesung: Die entstandenen Texte werden nicht nur vorgetragen, sondern in Klang und Rhythmus gehoben. Stimmen verweben sich, Worte beginnen zu schwingen – und die Utopie hebt für einen Moment hörbar in die Luft.
Die "Schreibwerkstatt für Hoffnungspoesie" ist Einladung und Experiment zugleich: ein Ort, an dem gemeinsames Schreiben zu einer künstlerischen Praxis wird, die Mut macht, Perspektiven öffnet und zeigt, wie viel Kraft in geteilten Worten liegen kann.

Veranstalter: Der Kinderschutzbund Ortsverband Dresden

Quelle: Kulturkalender Dresden
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