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Wir ziehen einander mit den Augen aus, verletzen und beherrschen uns mit einem messerscharfen Starren. Wir kommunizieren meist zuerst mit den Blicken und werden nicht selten von ihnen dabei verraten. Vor allem der Horrorfilm greift diese unbeherrschte und übergriffige Macht auf und verwebt sie mit seinen Erzählungen. Ausgehend von den filmischen Blicktheorien erkundet dieser Vortrag die verschiedenen Inszenierungen von Blickakten und Blick-Attacken, vom bloßen Begehren bis hin zum tatsächlichen Verfluchen. Bis wir schließlich an Orte gelangen, an denen wir keine Augen mehr brauchen. When Looks Can Kill: The Camera and the Eye as Carrier of Sin in Genre Cinema Through our eyes we undress each other, hurt and dominate one another, with a razor-sharp stare. We usually communicate first through our gazes, and it’s not uncommon to be betrayed in this process. Particularly horror movies thematize this uncontrolled intrusive power, and weave it into their narratives. Based on cinematic theories of the gaze, this lecture explores the various ways in which acts of gazing and visual attacks are staged—ranging from mere desire to actual cursing. Until we finally arrive at places where we no longer need our eyes.
Quelle: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Quelle: Kulturkalender Dresden
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