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Moderation: Cornelius Pollmer Wer stottert, hat keine Superkraft. Wer stottert, dem fällt allerdings manches auf: Menschen haben’s eilig. Beim Bewegen, beim Erledigen von Aufgaben und auch beim Sprechen. Wer stottert, guckt oft in ungeduldige Gesichter. Stottern ist eine Art des rasenden Stillstands, eine unvorhergesehene Störung im Betriebsablauf. In seinem autobiografischen Text denkt David Hugendick über das Stottern und das Sprechen nach, über heimtückische Buchstaben, über Scham bei sich selbst und Ungeduld bei anderen, die manchmal zu einer Fremdvervollständigung seiner Sätze führt. Mit seinem erhellenden Blick auf das Stottern und unsere von künstlicher Dringlichkeit geprägte Gesellschaft hinterfragt er mit Humor und Tiefgang unsere ständige Angst vor Pausen.
Eintritt: 9 Euro / 6 Euro mit Bibliotheksausweis Ticket im VVK oder an der Abendkasse (nur Barzahlung)
Ort: Foyer im 2. OG
Quelle: Bibliothek DresdenQuelle: Kulturkalender Dresden