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Einführung: Gwendolin Kremer, Kuratorin, Kustodie der TU Dresden Musikalische Gestaltung: Georg Wiede, Klarinette Thomas Hellinger reflektiert in seiner künstlerischen Arbeit den Wahrnehmungsprozess beim Erstellen und Betrachten von Bildern. Die Auflösung von urbanen architektonischen Strukturen durch Licht und Schatten sowie die räumliche Veränderung in der Natur durch starken Lichteinfall sind Ausgangspunkte seiner bildnerischen Umsetzung. Ebenso beeinflusst der subjektive Blick auf die räumlichen Aspekte städtischer Architektur sein Bildverständnis. Das Überlagern unterschiedlicher Bild- und Raumsequenzen hält jene optischen Phänomene in einem labilen Gleichgewicht. Dies erzeugt beim Betrachten der Bilder Sehbewegungen, die den Zeitaspekt unserer Wahrnehmung ins Bewusstsein rufen. Thomas Hellinger studierte Malerei und Grafik bei Hans Baschang an der AdBK München (1978-81) und bei Raimund Girke an der HdK Berlin (1981-84). Er lebt seit 2002 in Dresden.
Eintritt frei. Anmeldung per E-Mail erbeten: m.reinhold@bibo-dresden.de
Ort: Galerie im 1. OG
Quelle: Bibliothek DresdenQuelle: Kulturkalender Dresden