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Die von Jahna Dahms kuratierte Ausstellung begleitet das in Europa einmalige öffentliche Schreiben einer Torah, das seit August 2025 in einem Schreibpavillon vor dem Stadtmuseum Dresden stattfindet, und ist Teil des jüdischen Kulturjahres „Tacheles“. Eine Ausstellung der SLUB in Kooperation mit dem Stadtmuseum Dresden und der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden.

In der Ausstellung begegnen sich zwei sehr unterschiedliche Bücher: die Torah-Rolle und der Maya-Codex. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Schriftzeugnissen ihrer Kulturen. Kulturell weit voneinander entfernt, geben sie im Dialog Aufschluss über grundlegende Fragen: Wie ordnet Schrift Zeit? Wie bewahrt sie Erinnerung und weist in die Zukunft? Wie hilft sie, Welt zu verstehen?

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen das Schreiben als lebendige, regelgebundene Praxis und die Materialität der Schrift. Gezeigt werden neben Teilen der neu geschriebenen Torah und der Maya-Handschrift auch eindrucksvolle Judaica aus den Sammlungen der SLUB, unter anderem eine Machsor-Handschrift aus dem 13. Jahrhundert sowie eine Haftara-Rolle und ein reich verzierter Torah-Wimpel aus dem 18. Jahrhundert.

Quelle: Kulturkalender Dresden