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Helmut Deckert (1913-2005) arbeitete von 1936 bis 1981 in der Sächsischen Landesbibliothek Dresden, unterbrochen von Kriegsdienst und Gefangenschaft 1944-1945. In seinen Lebenserinnerungen beschreibt er den Wiederaufbau der Bibliothek in politisch herausfordernden Zeiten. Mit Faksimiles der Maya-Handschrift und der Bücher Maria Sibylla Merians krönte er seine Arbeiten zu den historischen Handschriften und Drucken. Zwei Jahrzehnte nach seinem Tod begibt sich der Dresdner Autor Renatus Deckert auf Spurensuche. Anhand von Gegenständen aus dem Nachlass seines Großvaters gibt er Einblicke in dessen Leben und Wirken im Japanischen Palais und im Nachkriegsquartier der Landesbibliothek in der Marienallee.
Quelle: SLUB DresdenQuelle: Kulturkalender Dresden