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Im Bestand der SLUB befinden sich zwei hebräische Schriftrollen, deren Provenienz bislang ungeklärt ist. Sie stammen möglicherweise aus dem Umfeld des konvertierten jüdischen Schreibers Christoph Wallich (1672–1743), der im frühen 18. Jahrhundert als ehemaliger Schreiber und Vermittler jüdischer Schriftkultur im protestantischen Gelehrtenmilieu hervortrat.
PD Dr. Annett Martini, Judaistin und Expertin für mittelalterliche Torah-Handschriften, erläutert charakteristische Merkmale der Schriftgestaltung und präsentiert neue Forschungsergebnisse zu den beiden Rollen, die im Anschluss an den Vortrag ein Stück weit ausgerollt werden.
Quelle: SLUB DresdenQuelle: Kulturkalender Dresden